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Alle Zusatzstoffe der Kategorie "Antioxidationsmittel"

Antioxidationsmittel (Antioxidanten)als Lebensmittelzusatzstoff

Antioxidationsmittel schützen Lebensmittel vor dem Verderb durch Reaktion mit Sauerstoff. Antioxidantien, wie Antioxidationsmittel auch genannt werden, verlangsamen den Oxidationsprozess und damit bspw. das Braunwerden von Äpfeln.  

Unterschieden wird zwischen natürlichen und synthetischen (künstlichen) Antioxidantien.

Einsatz von Antioxidanten

Die bekanntesten natürlichen Antioxidantien sind die Ascorbinsäure (Vitamin C), die Tocotrienole (Vitamin E) sowie Lycopin und Betacarotin. Eingesetzt werden Antioxidationsmittel nicht nur in der Lebensmittelindustrie sondern auch in der Kosmetik- und Pharmaindustrie. Im Herstellungsprozess eingesetzt verhindern Antioxidanten nicht nur Veränderungen des Aussehens sondern auch des Geschmacks und des Geruchs. In Lebensmitteln reagieren vor allem Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette auf Sauerstoff.

Wirkungsweise von Antioxidaten

In chemischen Prozessen wirken die Antioxidationsmittel den freien Radikalen entgegen und machen diese für den Alterungsprozess verantwortlichen kurzlebigen und aggressiven Sauerstoff-Verbindungen zumindest für eine begrenzte Zeit unschädlich. Das Verderben gänzlich verhindern, können die Antioxidationsmittel hingegen nicht.

Zu den Lebensmitteln, denen typischerweise Antioxidationsmittel zugesetzt werden, gehören viele Backwaren, Produkte aus Kartoffeln sowie Margarinen und Eiscreme.

Allergiepotenzial von Antioxidantien

Der Einsatz von künstlichen Antioxidationsmitteln in der Lebensmittelindustrie ist nicht unumstritten. So konnte in einzelnen Studien eine krebsfördernde Wirkung und eine Wachstumsbeeinträchtigung nachgewiesen werden. In einzelnen Fällen sind bei Probanden auch Pseudoallergien aufgetreten. Nicht zuletzt deshalb rät die Medizin von einem häufigen Verzehr ab.

Kennzeichnungspflicht von Antioxidantien

Um den Verbraucher zu schützen gilt für die Nutzung von Antioxidanten in Lebensmitteln eine Kennzeichnungspflicht. Diese bezieht sich auf synthetische aber auch auf natürliche Antioxidanten. Dabei schwankt die erlaubte Tagesdosis (ETD) je nach Antioxidationsstoff zwischen 0,05 mg/kg und 0,7 mg/kg Körpergewicht.  Folgende Antioxidanten sind für den Einsatz in Lebensmitteln zugelassen:

Liste von Antioxidantien

Konservierungsmittel

Konservierungsmittel als Lebensmittelzusatzstoff

Die Haltbarkeit von Lebensmitteln spielt in einer arbeitsteiligen Welt mit immer längeren Transportwegen eine immer wichtigere Rolle. Aus diesem Grund sind in sehr vielen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs Konservierungsstoffe eingearbeitet, die den Verderb der Produkte durch Schimmelpilze oder Bakterien hinauszögern. Allerdings sind Konservierungsmittel kein Schutz vor Schimmelgiften, sondern fördern deren Entstehung, sobald die konservierenden Eigenschaften des Lebensmittelzusatzstoffes nachlassen.  

 

 

Einsatz von Konservierungsmitteln

Konservierungsmittel finden in den verschiedensten Lebensmitteln Verwendung, und werden beispielsweise in Trockenfrüchten, Wurst, Fruchtsäften, Marmeladen, Sirups, Limonaden, Remouladen, Mayonnaisen, Backwaren und Fischprodukten eingesetzt.

 

 

Allergiepotenzial von Konservierungsmitteln

Das Allergiepotenzial von Konservierungsmitteln ist für die meisten Menschen gering. Allerdings können einzelne Konservierungsmittel bei empfindlichen Personen allergieähnliche Beschwerden (Pseudoallergie) oder Allergien selbst hervorrufen. Zu den ernährungstechnisch kritischen Konservierungsstoffen zählen E249 bis E252, die unter Verdacht stehen, Nitrosaminen zu bilden, die wiederum Krebs auslösen können. Bei den Konservierungsmitteln E 210 bis E 233 wird nachgesagt, dass diese Übelkeit, Kopfschmerzen und Durchfall auslösen bei übermäßigem Verzehr. In den meisten Fällen ist der Einsatz kritischer Konservierungsmittel in Lebensmitteln mengenmäßig begrenzt bzw. es gelten Mengenempfehlungen für deren Verzehr.

 

 

Kennzeichnungspflicht Konservierungsmitteln

Gelangen Konservierungsstoffe über konservierte Zutaten in Lebensmittel, ist deren Deklaration nicht erforderlich. Dies gilt insbesondere dann, wenn diese im Produkt keine technologische Wirkung mehr haben. Aus diesem Grund versucht die Lebensmittelindustrie auf kennzeichnungsfreie Konservierungsverfahren oder Substanzen zurückzugreifen.  Hierzu gehören beispielsweise die bekannten Konservierungsmittel Zucker, Salz und Essig. Sie gehören nicht zu den Zusatzstoffen und werden daher als eigenständige Zutaten ausgezeichnet.

Ansonsten werden Konservierungsstoffe -wie alle anderen Zusatzstoffe auch- in der Zutatenliste mit dem Klassennamen einzeln, entweder mit der Bezeichnung (z.B. Ameisensäure) oder ihrer E-Nummer, genannt. 

 

Liste aller in Lebensmitteln zugelassener Konservierungsmittel

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