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Alle Zusatzstoffe der Kategorie "Säureregulator"

Säureregulatoren als Lebensmittelzusatzstoff

Lebensmittelproduzenten nutzen Säureregulatoren als Zusatzstoff, um den Säuregrad oder die Basizität eines Lebensmittels exakt einzustellen und zu halten. Durch Zugabe von Säuren kann der pH-Wert gesenkt – und durch Zugabe basischer, beziehungsweise alkalischer Substanzen erhöht werden. Säureregulatoren können als chemischer Puffer gegen Säuren oder Laugen eingesetzt werden. Sie verhindern eine größere Veränderung des pH-Wertes bei Kontakt mit Stoffen, welche nicht pH-neutral sind. Somit verstärkt die Zugabe von Säureregulatoren die Stabilität und Festigkeit des Lebensmittels. Des Weiteren unterstützen diese Zusatzstoffe die Effektivität von Konservierungsmitteln, da diese ihre optimale Wirkung unter konkreten und nun einstellbaren pH-Werten erreichen. Der Großteil der Säureregulatoren sind organische Stoffe, es werden aber zum Teil auch anorganische Säuren und Salze verwendet.

Einsatz von Säureregulatoren

Mithilfe von Säureregulatoren wird ein spezieller pH-Wert eingestellt und etwaige Veränderungen dessen während der Lagerung verhindert. Acetate, Citrate, Phosphate, Sulfate und Carbonate sind die am häufigsten eingesetzten Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse. Lebensmittelhersteller regulieren mithilfe dieser Stoffe unter anderem die pH-Werte von Süßwaren, Eiscreme und Fertigdesserts. Auch in Milchprodukten und Fleischerzeugnissen oder in Obstkonserven, Marmeladen und Konfitüren werden sie eingesetzt.

Gesundheitliche Risiken von Säureregulatoren

Säureregulatoren sind generell als unbedenklich eingestuft.

Allerdings ist der Einsatz von einigen dieser Zusatzstoffe sehr umstritten. Phosphathaltige Stoffe werden als bedenklich angesehen. So beeinflussen Polyphosphate den Calciumstoffwechsel und ein hoher Anteil an Phosphaten könnte ein Auslöser für Osteoporose sein.

Für Gesunde Menschen ist die Gefahr an Säureregulatoren zu erkranken gering. Jedoch können Menschen mit Nierenfunktionsstörung, beziehungsweise Dialysepatienten empfindlich auf die Phosphate reagieren.

Große Mengen an Säureregulatoren können außerdem abführend wirken. Der ADI-Wert (akzeptable tägliche Aufnahme) sollte nicht überschritten werden.

Kennzeichnungspflicht von Säureregulatoren

Sind in einem Produkt Säureregulatoren enthalten, muss dies auf der Verpackung in der Zutatenliste mit "Säureregulator" und der E-Nummer oder dem Namen des Stoffes ausgewiesen werden.

 

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