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Alle Zusatzstoffe der Kategorie "Stabilisator"

Stabilisatoren als Lebensmittelzusatzstoff

Stabilisatoren werden in der Lebensmittelindustrie vielseitig eingesetzt. In diese Funktionsklasse zählen sehr unterschiedliche Zusatzstoffe, wie beispielsweise Antioxidationsmittel, Emulgatoren, Säureregulatoren, Schaumverhüter und Verdickungsmittel. Somit sind Stabilisatoren verschiedene chemische Substanzen – oder eine Mischung dieser– und bilden keine einheitliche Stoffklasse, im Sinne ihrer chemischen Verbindungen. Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse werden verwendet, um die Eigenschaften – meist die Farbe, das Aroma und die Beschaffenheit – eines Produktes auch bei längerer Lagerung zu ermöglichen und zu erhalten. Diese Lebensmittelzusatzstoffe verhindern das Entmischen von Emulsionen und das Zersetzen von Farbstoffen. Außerdem werden Stabilisatoren von der Lebensmittelindustrie eingesetzt, um den pH-Wert stabil zu halten und um Schwebstoffe einer Lösung zu binden.

Noch werden größtenteils industriell gefertigte Stabilisatoren verwendet. Allerdings bietet die Natur einige gute und nutzbare Substanzen. So können stabile Naturfarbstoffe, Vitamin C oder Bienenwachs eingesetzt werden.

Einsatz von Stabilisatoren

Hersteller von Lebensmitteln nutzen Stabilisatoren vielseitig. Diese können als Trübstabilisator die Schwebstoffe einer Lösung binden und somit trübe Flüssigkeiten, wie Fruchtsäfte stabilisieren. Außerdem können nichtfärbende Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse Farbstoffe intensivieren und konservieren und hierdurch als Farbstabilisatoren – zum Beispiel in Fleisch – eingesetzt werden. Des Weiteren können sie als Emulgatoren verwendet werden, um nicht Lösbare Substanzen zu binden. So kommen sie unter anderem auch in Mayonnaise und Eiscreme zum Einsatz. Als Schaummittel halten sie auch Back- und Süßwaren länger stabil. Die Liste der Lebensmittel, in welchen diese Zusatzstoffe verwendet werden ist lang, daher wird nur ein Teil aufgezählt. Sie werden unter anderem in Fisch- und Fleischprodukten; Chips und Kartoffelerzeugnissen; Trockenfrüchten; Konserven; Konfitüren, Marmeladen und Gelees und in vielen weiteren Lebensmitteln eingesetzt.

Gesundheitliche Risiken von Stabilisatoren

Da die Funktionsklasse „Stabilisatoren“ sehr unterschiedlich Stoffe vereint, kann man die gesundheitlichen Risiken der einzelnen Stoffe nicht vereinheitlichen.

Es ist zu empfehlen sich über den enthaltenen Stabilisator zu informieren.

Bei Unverträglichkeiten oder übermäßigen Verzehr können Schwefeldioxid oder Sulfite zu Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen oder weiteren gesundheitlichen Folgen wie zu Asthmaanfällen führen. Selten wurden durch diese Stoffe ausgelöste allergische und allergieähnliche Reaktionen beobachtet.

Der Verzehr von mit Nitrit zugesetzten Lebensmitteln ist mit Vorsicht zu genießen. Vor allem bei Säuglingen ist der Stoff sehr bedenklich. Nitrite verändern den roten Blutfarbstoff Hämoglobin und können die Sauerstoffversorgung somit beeinträchtigen. Im Zusammenspiel mit Nitrit und Eiweißbausteinen können beim Braten oder Grillen von Pökelfleisch stark krebserregende Stoffe entstehen.

Die ADI-Werte sind zu beachten.

Kennzeichnungspflicht von Stabilisatoren

Diese Zusatzstoffe werden in der Zutatenliste als „Stabilisator“, gefolgt von dem Namen oder der E-Nummer des Stoffes, ausgewiesen.

Stabilisatoren sind für ein oder mehrere Lebensmittel von der Europäischen Union zugelassen. Bei einigen sind Höchstmengen vorgeschrieben.

 

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