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Alle Zusatzstoffe der Kategorie "Süßungsmittel"

Süßungsmittel als Lebensmittelzusatzstoff

Süßungsmittel sind süßende Substanzen. Unterschieden wird in dieser Gruppe zwischen Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen. Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse ermöglichen es der Lebensmittelindustrie, Lebensmittel zu süßen und die Stoffwechselwege des Zuckers zu vermeiden.

Zuckeraustauschstoffe sind ihrer chemischen Struktur nach Zuckeralkohole und bestehen auch aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Sie haben keinen Einfluss auf den Blutzucker- und den Insulinspiegel und werden daher in vielen Diabetiker-Produkten verwendet. Jedoch liefern sie beim Abbau Energie von ungefähr ca. 2-4 kcal/g. Im Gegensatz zu Süßstoffen sind sie also weniger dazu geeignet, in brennwertreduzierter Nahrung eingesetzt zu werden. Zuckeraustauschstoffe lassen sich oft auf natürliche Ursprünge zurückführen. Der Einfachzucker Fructose, welche aufgrund seines Abbauweges im Organismus ein Zuckeraustauschstoff ist, ist kein Zusatzstoff.

Der Energiegehalt von Süßstoffen ist, im Gegensatz zu ihrer Süßkraft, sehr gering. Sie sind um das 30- 3.000 süßer als Zucker. Da sie aufgrund ihrer enormen Süßkraft nur in geringen Mengen eingesetzt werden, steigern sie den Energiegehalt des Lebensmittels kaum.  Die verschiedenen Süßstoffe unterscheiden sich sehr in ihren Eigenschaften und lassen sich daher nicht universell einsetzen. Häufig werden daher Süßstoffkombinationen eingesetzt, welche mit den verschiedenen Geschmäckern harmonieren. Solche Kombinationen sind auch als Tabletten und Flüssigkeiten zu kaufen. Die beinhalteten Süßstoffe – der sogenannten Tafelsüße – sind stets auf der Verpackung angegeben. Diese Stoffe werden überwiegend synthetisch hergestellt.

Einsatz von Süßungsmitteln

Süßstoffe kommen vor allem in brennwertreduzierter Nahrung und Light-Produkten zum Einsatz. Außerdem sind sie als sogenannte Tafelsüßen erhältlich. Zuckeraustauschstoffe werden insbesondere in zuckerfreien oder zahnschonenden Süßigkeiten eingesetzt, da sie keine kariogene Wirkung haben. Immer öfter nutzt die Lebensmittel sie auch als süßende Substanz für Fertigprodukte und in süßen Getränken. Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse kommen unter anderem in Soßen, Senf, Nahrungsergänzungsmitteln, Konserven und weiteren Lebensmittel zum Einsatz.

Gesundheitliche Risiken von Süßungsmitteln

Bei übermäßigem Verzehr können Zuckeraustauschstoff-haltige Lebensmittel abführend wirken, da sie weitgehend unverändert in die unteren Darmabschnitte gelangen und ihrer Umgebung Wasser entziehen.

Einige Süßstoffe stehen im Verdacht krebserregend zu wirken. Dieser ist allerdings bei keinem der zugelassenen Zusatzstoffe bestätigt.

Für Menschen die an Phenylketonurie leiden ist der Verzehr von Aspartam nicht geeignet.

Cyclamat ist gesundheitlich umstritten und hat daher einen niedrigen ADI-Wert.

 

Kennzeichnungspflicht von Süßungsmitteln

Sind Zusatzstoffe dieser Gruppe enthalten, wird dies mit "Süßungsmittel" gekennzeichnet, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen des konkreten Stoffes.

Generell gelten Süßungsmittel als unbedenklich.

Liegt der Anteil von Zuckeraustauschstoffen im Produkt bei über 10%, muss mit „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ auf die abführende Wirkung hingewiesen werden.

Lebensmittel, die Aspartam enthalten sind mit dem Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ zu versehen.

Der ADI-Wert ist zu beachten.

 

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