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"Trennmittel"

Trennmittel als Lebensmittelzusatzstoff

Trennmittel werden auch in privaten Küchen häufig genutzt. So wird im Haushalt oft Öl oder Butter verwendet, um ein Aneinanderkleben von Fleisch oder von Teig mit dem Kuchenblech zu verhindern. Auch in der Lebensmittelindustrie sind viele unterschiedliche Trennmittel in Gebrauch. Diese chemischen Stoffe, welche eine eigene Funktionsklasse der Zusatzstoffe bilden, verhindern das Verklumpen oder Aneinanderkleben von Lebensmittel auf verschiedene Weisen. Einige Trennmittel können als staubfeine Stoffe einen schützenden Mantel um die Partikel bilden, um beispielsweise zu verhindern, dass unverpackte Bonbons zu einem Zuckerblock verkleben. Andere Trennmittel setzen die elektrostatischen Anziehungskräfte der Partikel herab. Dies verhindert ebenfalls ein verklumpen. Wieder andere Trennmittel wirken als Rieselhilfe und sorgen dafür, dass Stoffe wie Salz oder Zucker, auch nach längerer Zeit, noch aus ihren Behältnissen rieseln. Viele dieser Zusatzstoffe nehmen zusätzlich weitere Aufgaben im Lebensmittel war. So schützen einige vor Oxidation, sorgen für Glanz oder verhindern das Austrocknen des Produktes. Werden Trennmittel nur in der Herstellung eingesetzt und wirken nicht technisch im Endprodukt, bezeichnet man sie als technischer Hilfsstoff. Wichtige Arten von Trennmitteln sind Silikone, Wachse, Metallseifen, Fluorkohlenstoffe, Fette und Polymere.

Einsatz von Trennmittel

Trennmittel sind in der Herstellung von Lebensmitteln nicht wegzudenken. Vor allem in stark verarbeiteten Lebensmitteln werden sie genutzt. Auf die unterschiedlichsten Weisen verhindern sie das Verkleben und Verklumpen von Partikeln im Lebensmittel. Einerseits werden sie im Endprodukt eingesetzt, um in diesen die einzelnen Bestandteile auseinanderzuhalten, wie bei Gummibärchen oder Bonbons, andererseits werden sie auch bereits in der Herstellung eingesetzt. Zudem werden Trennmittel als Rieselhilfe in Salzen und Trockenlebensmitteln in Pulverform eingesetzt. Zusatzstoffe dieser Funktionsklasse erleichtern auch das Trennen von geriebenem oder geschnittenem Käse. Außerdem werden sie in Suppen, Tütensuppen, Würzmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Backmitteln und Backwaren, Lebensmittelüberzügen, Backpulver, Kakaoerzeugnissen, Schokolade, Kaffeeersatz, Zucker, Würfelzucker und Süßwaren eingesetzt.

Gesundheitliche Risiken von Trennmittel

Viele Stoffe aus der Funktionsklasse der Trennmittel bestehen aus Nanopartikeln, wofür sie kritisiert werden. In einer Studie wurde festgestellt das Titanoxid und Siliciumdioxid Einfluss auf die Lebensdauer der menschlichen Zellen nehmen können.

Bei Verzehr von einigen Zusatzstoffen können bei Allergikern oder empfindlichen Personen allergische oder allergieähnliche Reaktionen auftreten. Daher ist diesen ein genaueres Informieren zu den einzelnen Zusatzstoffen zu raten.

Kennzeichnungspflicht von Trennmittel

Sind Trennmittel nach der Anwendung im Herstellungsprozess nur noch in technisch unvermeidbaren Spuren vorhanden, entfalten allerdings keine Wirkung mehr, müssen diese nicht gekennzeichnet werden.

Sind diese chemischen Stoffe allerdings im Endprodukt wirksam müssen sie ausgewiesen werden. Sie werden in diesem Fall in der Zutatenliste auf der Verpackung als „Trennmittel“, gefolgt von der E-Nummer oder dem konkreten Namen des Stoffes, gekennzeichnet.

A
Acetyliertes Distärkephosphat E 1414
Acetylierte Stärke E 1420
Acetyliertes Distärkeadipat E 1422
Acetylierte oxidierte Stärke E 1451
Ammoniumcarbonat E 503
Aluminiumsilicat E 559
B
Benzylalkohol E 1519
Bienenwachs E 901
C
Calciumphosphat E 341
Carboxymethylcellulosen E 466
Calciumsulfat E 516
Calciumsilicat E 552
Candelillawachs E 902
Carnaubawachs E 903
D
Distärkephosphat E 1412
Diphosphate E 450
E
Ethylcellulose E 462
Ethylmethylcellulose E 465
enzymatisch hydrolysierte Carboxymethylcellulose E 469
Erythrit E 968
F
Fettsäuren E 570
G
Glycerindiacetat E 1517
Glycerintriacetat E 1518
Gummi arabicum E 414
Glycerin E 422
H
Hydroxypropylstärke E 1440
Hydroxypropyldistärkephosphat E 1442
Hydroxypropylcellulose E 463
Hydroxypropylmethylcellulose E 464
I
Isomalt E 953
K
Kaliumphosphat E 340
Kaliumcarbonat E 501
Kaliumsulfat E 515
Kaliumaluminiumsilicate E 555
L
Lactit E 966
M
Monostärkephosphat E 1410
Monomagnesiumphosphat E 343
Mannit E 421
mikrokristalline Cellulose E 460
Methylcellulose E 461
Magnesiumsalz von Speisefettsäuren E 470b
Magnesiumcarbonat E 504
Magnesiumsilicat E 553a
Mikrokristalline Wachse E 905
Maltit E 965
N
Natriumphosphat E 339
Natrium-Salze von Speisefettsäuren E 470a
Natriumcarbonat E 500
Natriumsulfat E 514
Natriumaluminiumsilicat E 554
O
oxidierte Stärke E 1404
P
Polydextrose E 1200
Polyvinylpyrrolidon E 1201
Polyvinylpolypyrrolidon E 1202
Phosphatiertes Distärkephosphat E 1413
Pektin E 440
Polyphosphate E 452
S
Stärkenatriumoctenylsuccinat E 1450
Stärkealuminiumoctenylsuccinat E 1452
Sojabohnen-Polyose E 426
Siliciumdioxid E 551
Schellack E 904
T
Triethylcitrat E 1505
Triphosphate E 451
Thermooxidiertes Sojaöl, mit MDG verestert E 479b
Talkum E 553b
V
Vernetzte Natriumcarboxymethylcellulose E 468
X
Xylit E 967
β
β-Cyclodextrin E 459
1
1,2-Propandiol E 1520

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